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Warum “Avatar” das Kino verändert

Der Film des Jahres

Fast fünf Jahre hat “Titanic“-Regisseur James Cameron am teuersten Film aller Zeiten gearbeitet. Nun ist “Avatar” fertig und soll das Kino revolutionieren. Gelingt ihm das? Von Sophie Albers

ach zwölf Jahren ist Kino-Megalomane James Cameron zurück. “Avatar - Der Aufbruch nach Pandora” ist sein erster Kinofilm seit “Titanic”. Noch größer, noch aufwändiger und so teuer wie kein Film zuvor ist die Geschichte über das Leben auf einem fremden Planeten. Und sie wird es schwer haben, den Erwartungen, die der seit Monaten anhaltende Hype hat wachsen lassen, gerecht zu werden.


Erfolg und Misserfolg dieses Films liegen vor allem in den Augen. Während Regisseur James Cameron mit braunem Blick lacht, weil der teuerste Film der Welt endlich fertig ist, und die grauen Augen von Hauptdarsteller Sam Worthington blitzen, weil er gerne Helden spielt, sind es die gelben Katzenaugen der Na’vi, die das Kinovolk Staunen machen. “Es ging nicht um die andere Welt, sondern um die Nahaufnahmen”, sagt Produzent Jon Landau. “Darum, dass das Publikum den Charakteren in die Augen sieht und die Seele erkennt.” Dieser Blick in die Seele soll den Machern von “Avatar” bis zu 500 Millionen Dollar wert gewesen sein. Aber hat sich das auch gelohnt? Weiter lesen …

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